gesund.at - Neuigkeiten

Heringsschmaus ist kein Gesundheitsgraus

Traditionell gibt es zu Faschingsende in vielen Familien ein Heringsschmaus. (silencefoto - Fotolia.com)

Ein Heringssalat zum Ende der Faschingszeit, das hat ja in vielen Familien Tradition. Kleine Adaptionen vorausgesetzt hat der legendäre Schmaus auch in Sachen Gesundheit großes Potenzial.

Für einen Tag mal jemand komplett anderer sein zu können, das verspricht uns der Fasching. In der konkreten Umsetzung werden die entsprechenden Feiern dann vor allem mit reichlich Alkohol und kalorienreichen Speisen begangen. Wer zum Abschluss der Partyzeit wieder etwas gesünder unterwegs sein möchte, der wäre mit dem traditionellen Heringsschmaus eigentlich ganz gut beraten.

Omega-3, der alte Held

Schließlich ist es kein großes Geheimnis, dass Fisch unseren Körper mit einigen sehr brauchbaren Inhaltsstoffen versorgt. Auch beim Hering ist es vor allem die viel zitierte Omega-3-Fettsäure, die viele Vorteile für uns parat hält. Sie hilft bei der Nervenbildung, schützt unsere Augen und wirkt sich positiv auf Blutdruck sowie Cholesterin aus. Alleine ihretwegen wäre der Heringsschmaus eigentlich ein Festmahl für unseren Körper.

Das alte Salatproblem

Zumindest in der traditionellen Zubereitung setzt man bekanntermaßen auf reichlich Mayonnaise. Dadurch kommt es zu dem Problem, mit dem viele Salatgerichte zu kämpfen haben. Während die Hauptzutaten vor Gesundheitsboni nur so strotzen, sorgt das Dressing nicht selten für eine regelrechte Kalorienbombe. Um diesem Dilemma zu entgehen, könnte man gänzlich auf Mayonnaise verzichten oder zumindest eine fettärmere Variante wählen.

Es geht auch ohne Mayonnaise

Eine geeignete Alternative könnten Rote Rüben darstellen, deren Saft bereits eine gute Basis für eine Marinade wäre. Wer es lieber unkompliziert hat, kann aber auch auf die simple Zubereitung mit etwas Apfelessig setzen. Sofern ein gutes, geschmacksintensives Heringsstück gewählt wird, sollte alles andere ohnehin nur Begleitmusik sein. Ein leckerer Fisch kann ein kleines Gericht schließlich auch ganz allein gut tragen.

Schlechtes Gewissen ist fehl am Platz

Unabhängig von der Wahl des Dressings sind die weiteren klassischen Zutaten meistens recht gesund. Gegen Äpfel, Zwiebel und Gurken ist denkbar wenig einzuwenden. Ein Heringsschmaus ist in jedem Fall ein Fest für den Gaumen, das durch ein paar leichte Adaptionen auch für den Körper zum Genuss wird. Doch auch wer sich aus gegebenem Anlass ausnahmsweise die klassische Mayonnaise-Variante gönnt, muss nicht in schlechten Gewissen untergehen.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Mehr zum Thema