Gelsen: Warum werden manche Menschen öfter gestochen?

Welcher Mensch ihr nächstes Opfer wird, entscheiden Gelsen anhand des Geruchs. (mycteria - Fotolia.com)

Dank prächtigem Wetter und entsprechenden Badeurlauben sollte der Sommer eigentlich die schönste Zeit des Jahres sein, wären da nicht die lästigen Gelsen. Wen die besonders gerne stechen, darüber klären Experten auf.

Was wäre der Sommer ohne Gelsen? Richtig, eine großartige Zeit mit schönem Wetter, Badespaß und guter Laune. Aber so sehr wir uns die kleinen Blutsauger auch wegwünschen, alle Jahre wieder quälen sie uns mit ihrer Präsenz. Dazu kommt, dass die Insekten bei ihrer Opferwahl ganz schön wählerisch sein können. Während manch einer in der Hochsaison mit juckenden Malen übersät ist, scheinen andere weitestgehend verschont zu bleiben.

Geruch entscheidet

Dieser Eindruck, oftmals in die Welt der Fabeln verwiesen, trügt keineswegs, denn tatsächlich haben Gelsen ihre Lieblingsopfer. Experten zufolge entscheiden die Insekten anhand des Geruchs, wen sie als nächstes stechen. Stoffe wie Milchsäure, Ammoniak und Fettsäuren sorgen dafür, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen persönlichen Körperduft trägt. Ist die Auswahl groß - also etwa bei Menschenansammlungen - wählen die Gelsen schlichtweg jene Menschen aus, deren Geruch ihnen am besten gefällt.

Warme Haut vermeiden

Sind jene Glücklichen, deren Duft den Kleintieren nicht gefällt, hingegen alleine, können sie genauso Opfer eines Stiches werden. Sich täglich mehrfach unter die Dusche zu stellen oder die eigene Duftidentität mit Parfum abzutöten, macht nur begrenzt Sinn. In beiden Fällen wird der körpereigene Geruch lediglich für kurze Zeit überlagert, der Effekt ist also schon bald wieder vorbei. Das einzige, was jeder machen kann, ist es, die Haut möglichst kühl zu halten, denn auch Wärme lockt die Gelsen an. Wer Sport betreibt, sollte sich danach also möglichst schnell in Form einer Dusche wieder abkühlen.

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