5 Tipps rund um die Geburt

5 Tipps rund um die Geburt: Ein Baby am Bauch seiner Mutter
Wenn einige Tipps beachtet werden, braucht man vor der Geburt keine Angst zu haben. (freepeoplea - Fotolia.com)

Wenn ein neuer Mensch zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt, ist das vor allem für die Eltern ein ganz besonderer Moment. Mit diesen 5 Tipps rund um die Geburt sollte auch der Weg dorthin bestmöglich gelingen.

Die Geburt eines Kindes ist ein kleines Wunder, das man nicht oft erleben darf. Wenn Sie die Strapazen der langen Schwangerschaft, im besten Falle auch dank Pflege durch Ihren Partner, überstanden haben, ist die Geburt eigentlich nur noch der Schlusspunkt. Dennoch haben viele Frauen Angst vor Schmerzen oder gar Komplikationen. Bei einer guten Vorbereitung kann diesen Problemen aber gut aus dem Weg gegangen werden. Wir haben 5 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie auf die Geburt Ihres Kindes ideal vorbereitet sind:

5 Tipps rund um die Geburt

Geburtswehen erkennen

Medikamente

Hausgemachte Schmerzstiller

Geburtsvorbereitungskurs

Probleme ansprechen

 

 

Tipp 1 rund um die Geburt: Geburtswehen erkennen

Bei den meisten Frauen treten bereits während der letzten Schwangerschaftswochen Vorwehen auf. Diese sollen die Gebärmutter langsam auf die Geburt vorbereiten. Die Geburtswehen, die den Start der Geburt signalisieren, sind meist stärker und treten in kürzer werdenden Abständen auf. Ein Tipp: Wenn Sie warm duschen oder baden, hören die Vorwehen auf, während Geburtswehen bleiben und eventuell sogar stärker werden.

Tipp 2 rund um die Geburt: Hausgemachte Schmerzstiller

Bei der Geburt fluten sowohl Schmerzstiller (z.B. Endorphine) als auch Liebeshormone (z.B. Oxytocin) durch den Körper, die die Schmerzen erträglicher machen. Um diese Unterstützung richtig abzurufen hilft  richtiges Atmen.

Tipp 3 rund um die Geburt: Probleme ansprechen

Wenn die Schmerzen bei der Geburt zu groß werden, sollten Sie das sofort ansprechen, es gibt wirksame Hilfsmittel dagegen. Die Angst vor weiteren Schmerzen löst Stress aus, der in weiterer Folge zu Verkrampfungen führt. Dadurch wird die Geburt verzögert.

Tipp 4 rund um die Geburt: Welche Medikamente gibt es?

Falls Ihre Schmerzen zu groß sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, diese mit Medikamenten zu lindern. Krampflösende Mittel können Ihnen mittels Zäpfchen oder Infusion helfen. Auch schmerzstillende Opiate stehen zur Verfügung, allerdings sind diese nur begrenzt einsetzbar, da sie sonst die Atmung des Babys beeinflussen können. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit der Periduralanästhesie, einer bestimmten Form der Betäubung. Hierbei werden jene Nervenfasern blockiert, die das Schmerzempfinden aus der Gebärmutter übertragen. Dadurch wird der Schmerz sehr effektiv ausgeschalten, während Sie die Geburt dennoch bei vollem Bewusstsein erleben können.

Tipp 5 rund um die Geburt: Geburtsvorbereitungskurs

In einem Geburtsvorbereitungskurs lernen sie verschiedene Übungen, die ihnen bei der Geburt helfen sollen. Durchgeführt werden sie in den meisten Fällen von Hebammen, die in diesem Bereich Expertinnen sind. Gelernt werden unter anderem Atemübungen, Entspannungsmethoden und Massagetechniken, mit denen Sie Ihr Partner unterstützen kann. Prinzipiell kann der Vorbereitungskurs eine gute Methode sein, um Ängste zu reduzieren.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
  • Erstellungsdatum

Quellen

  • Die Hebammen-Sprechstunde, I. Stadelmann, Stadelmann Verlag, 8. korr. Auflage, Wiggensbach, 2005
  • Schwangerschaft und Geburt, Birgit Gebauer-Sesterhenn, Thomas Villinger, Gräfe und Unzer, 1. Auflage, München, 2012

Mehr zum Thema