FSME trifft dich mitten im Leben

(Bildquelle: Pfizer Corporation Austria GmbH)

Vergangenes Jahr infizierten sich 64 Menschen mit dem FSME-Virus. Umso wichtiger ist die Schutzimpfung, um auch die wärmeren Tage im Jahr bedenkenlos genießen zu können.

Mit den länger werdenden Tagen und dem langsamen Anstieg der Temperaturen genießen die Österreicherinnen und Österreicher wieder vermehrt erholsame und sportliche Stunden in der Natur. Doch gerade bei den beliebtesten Outdoor-Freizeitbeschäftigungen im Grünen wie Wandern, Joggen, Mountainbiken, Spazieren oder einfach nur Entspannen im Park ist Vorsicht geboten, denn das milde Frühlingswetter lockt nicht nur Menschen in die Natur. Auch Zecken werden bereits ab einer Temperatur von ca. 7 Grad Celsius wieder aktiv und gehen auf Nahrungssuche. Die kleinen Blutsauger lieben warme Tage mit hoher Luftfeuchtigkeit. Entgegen dem Irrglauben, dass sich Zecken nur im Wald aufhalten, fühlen sich die Kleinspinnen auch in Stadtparks, am Fußballplatz oder in den heimischen Gärten sehr wohl. Einzelne Fälle belegen sogar, dass Zecken in Höhen von über 1500 Metern überleben können und auf Mensch oder Tier warten.

FSME-Schutzimpfung nicht vergessen

Ein Stich einer mit FSME-infizierten Zecke kann für den Betroffenen schwerwiegende Folgen haben und potentiell sogar tödlich enden. Für die Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) gibt es weder eine "Impfung danach", noch eine spezifische Therapie. Bleibende Schäden, beispielsweise ausgelöst durch eine Hirnhautentzündung, sind deshalb im Rahmen des Krankheitsverlaufs keine Seltenheit. Trotz der relativ hohen Durchimpfungsrate in Österreich infizierten sich letztes Jahr 64 Menschen mit dem gefährlichen Virus. Lange Kleidung oder Insektenschutzsprays halten Zecken zwar etwas auf Distanz, schützen jedoch nicht vor einer Ansteckung mit dem Virus, falls es zu einem Stich kommt. Einen möglichen Schutz gegen FSME kann eine vorbeugende Schutzimpfung und deren regelmäßige Auffrischung bieten.

Auffrischungsintervalle einhalten

Um einen durchgängigen Schutz vor dem FSME-Virus zu generieren, ist es wichtig, dass die Impfung in regelmäßigen Abständen aufgefrischt wird. Nach einer dreiteiligen Grundimmunisierung und einer ersten Auffrischungsimpfung muss alle 5 Jahre wieder geimpft werden. Menschen ab dem 61. Lebensjahr sollten ein Auffrischungsintervall von 3 Jahren einhalten. Die erste FSME-Schutzimpfung wird für Kinder bereits ab dem vollendeten ersten Lebensjahr empfohlen. Auch Schulen, Vereine oder größere Betriebe führen regelmäßig Impfaktionen durch.

Die FSME-Schutzimpfung bietet einen Individualschutz. Um im Frühling und im Sommer die Natur sorgenfrei genießen zu können, sollte bereits jetzt an eine FSME-Schutzimpfung, oder an eine entsprechende Auffrischungsimpfung gedacht werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.zecken.at und www.impfen-vfi.at.

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Mit freundlicher Unterstützung der Pfizer Corporation Austria GmbH, Wien

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