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Studie: Frauen nehmen schneller zu

Studie: Frauen nehmen schneller zu
Einer neuen Studie zufolge gibt es eine große biologische Benachteiligung: Frauen nehmen schneller zu. (carballo - Fotolia.com)

Ernährungspläne erstellen und sich regelmäßig wiegen – Dies sind allesamt Praktiken, zu denen Frauen womöglich eher tendieren. Denn sie nehmen eher zu als Männer.

 

Von einer völligen Gleichstellung ist zwar leider immer noch nicht die Rede, der Feminismus hat aber dennoch schon einige Erfolge erzielen können. Nicht jede Top-Stelle ist heute automatisch von einem Mann besetzt und die Mär vom starken Geschlecht ist längst überholt. Bloß in der Biologie sind gewisse Ungleichheiten verankert, die teilweise ganz schön ungerecht sein können. Einer neuen Studie zufolge sollen Frauen etwa bei der Gewichtszunahme klar benachteiligt sein.

Unterschiede im Gehirn

An der Universität im schottischen Aberdeen haben Wissenschafter herausgefunden, dass Frauen leichter an Gewicht zu nehmen als Männer. Schuld daran ist eine Abweichung bei einem komplexen Prozess im Gehirn, auf die die Forscher bei einem Experiment stießen. Demnach gibt es in jener Gehirnregion, die für die Verarbeitung von Kalorien zuständig ist, einen Unterschied zwischen den Geschlechtern.

Mehr Frauen übergewichtig

Die dort produzierten Hormone regulieren unseren Appetit, das Verlangen nach physischer Aktivität, den Energieverbrauch und das Körpergewicht. Jener Teil dieser Hormone, der für den Anstieg von Appetit verantwortlich ist, löst bei Männern gleichzeitig auch den Drang nach physischer Aktivität aus. Genau dieser Effekt bleibt beim weiblichen Geschlecht aus. Im Angesicht dieser neuen Erkenntnis machen Statistiken der Weltgesundheitsorganisation WHO durchaus Sinn. Denn diese zeigen, dass weltweit Frauen häufiger übergewichtig sind als Männer.

 

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