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Weniger müde durch flexible Arbeitszeiten

Mann schläft in Anzug
Wer seine Arbeitszeit selbst einteilen kann, schläft 8 Minuten mehr pro Nacht. (gstockstudio - Fotolia.com)

Wer selbst bestimmen darf, wann er in die Arbeit kommt und geht, schläft besser und länger. Angestellte sind gesünder, Arbeitgeber haben leistungsfähigere Mitarbeiter: Eine Win-Win-Situation.

Das ergab eine Studie über Arbeitnehmergesundheit der Park University in den USA. Fast 500 Mitarbeiter nahmen daran teil. Etwa der Hälfte wurde gestattet, Ort und Zeit der Arbeit flexibel zu wählen. Sie durften nicht weniger arbeiten als bisher, konnten ihre Arbeitszeit aber frei einteilen. Dabei trugen sie eine spezielle Uhr, mit der die Schlafzeiten ganz genau gemessen wurden. Insgesamt schliefen Mitarbeiter bei freier Zeiteinteilung 8 Minuten mehr pro Tag. Das entspricht fast einer Stunde pro Woche mehr. Eine freie Schlafgestaltung mit Power naps zwischendurch wurde somit ermöglicht.

Schlafbedürfnis individuell verschieden

In Gesprächen mit den Versuchsteilnehmern zeigte sich, dass "nur" 8 Minuten mehr Schlaf einen großen Unterschied machen kann. Die Arbeitnehmer fühlten sich ausgeschlafener und fitter. Schlafbedürfnisse sind individuell verschieden: Die meisten Menschen sind nach 6 - 8 Stunden Schlaf gut erholt.

Zu wenig Schlaf kann folgende Beschwerden verursachen:

Wie der Schlaf am besten über den Tag verteilt wird, ist jedoch sehr unterschiedlich. Manche Menschen müssen früh schlafen gehen, um wach zu werden, andere schlafen lieber aus. Wieder andere schlafen besser in mehreren kürzeren Einheiten, z.B. mit Power naps. Flexible Arbeitszeiten ermöglichen Angestellten, ihren persönlichen Schlaf-Rhythmus zu leben.

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Facebook, Mails und Co. nicht schon im Bett checken

Ständig auf Bildschirmen zu lesen, ist für die Augen und unser Stress-Level sehr anstrengend. Gönnen Sie sich zumindest noch in der Früh eine Handy- und Computerpause, um mehr Energie für den Tag zu haben. Am besten einen regulären Wecker (statt Handy-Wecker) verwenden, um erst gar nicht in Versuchung zu kommen, gleich aufs Handy zu schauen. (Syda Productions - Fotolia.com)

Quellen

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