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Datenklau bei Fitness-Armbändern

Frau schaut auf Fitnessband
Mit Hilfe eines Fitness-Armbands lässt sich der Trainingsverlauf sehr gut nachvollziehen. (vadymvdrobot - Fotolia.com)

Für viele Sportler gehört der Kontrollblick auf das Fitness-Armband zum täglichen Bewegungsprogramm. Sind dort doch viele Daten gespeichert, die den Fortschritt des Trainings zeigen.

Doch sind diese Daten auch vor unfreiwilligen Zugriffen geschützt? Nicht ausreichend, wie aus einem aktuellen Konsumententest hervorgeht, bei dem 9 Fitness-Armbänder für Android-Plattformen untersucht worden sind.

Daten manipuliert?

Mit Hilfe eines Fitness-Armbandes lässt sich die zurückgelegte Trainingsdistanz dokumentieren, es kann Schlaf- und Ruhezeiten aufzeichnen und ermittelt den Kalorienverbrauch. Einige Armbänder können auch den Puls messen. Diese intimen Daten sollten von den Herstellern auch ausreichend geschützt werden. Werden sie aber vielfach nicht: Mitarbeiter des  unabhängigen Testlabor AV-Test konnten bei einigen Bändern über Bluetooth bzw. mit Hilfe einer selbstgebauten App Daten auslesen bzw. Daten manipulieren.

Experten raten, die Daten zumindest mit Hilfe eines PINs zu schützen, den der user selbst definiert hat und genau darauf zu achten, welche Maßnahmen der Hersteller punkto Datensicherheit anbietet.

Quellen

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