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Kann Fernsehen zu Lungenembolie führen?

Stundenlang vor dem Fernseher zu hocken ist womöglich keine gute Idee. (Focus Pocus LTD - Fotolia.com)

Die verbesserten Möglichkeiten der Technik haben dafür gesorgt, dass sich das Fernsehverhalten stark verändert hat. Das bekannte "Binge Watching" ist in Sachen Gesundheit aber bedenklich.

Allseits beliebte TV-Programme wie etwa die Fantasy-Serie "Game of Thrones" sorgen mittlerweile für mindestens ebenso viel Begeisterung wie die neuesten Kino-Blockbuster. Es ist aber nicht nur die deutlich gestiegene Qualität der Fernsehinhalte, die das Nutzenverhalten verändert hat. Dank moderner technischer Mittel ist es möglich, dutzende Folgen einer Serie am Stück zu konsumieren - im neuen Sprachgebrauch wird das auch "Binge Watching" genannt.

Risiko steigt mit Dauer

Bei dieser immer populärer werdenden Praxis könnte aber ein Gesundheitsrisiko versteckt sein. Denn pro 2 Stunden, die wir täglich fernsehen, erhöht sich unsere Gefährdung für eine tödliche Lungenembolie um drastische 40%. Zum Vergleich: Wer mehr als 5 Stunden pro Tag vor dem Fernseher verbringt, hat ein doppelt so hohes Risiko wie jene, die weniger als 2,5 Stunden in den TV-Konsum investieren.

Spaziergang einlegen

Zur Lungenembolie kommt es durch eine Blockade der Blutgefäße in den Beinen. Angesichts des Siegeszugs der "Binge Watching"-Praxis sollten diese Erkenntnisse durchaus zum Nachdenken anregen. Die Studienautoren empfehlen daher, Fernseh-Nachmittage zumindest für einen kurzen Spaziergang zu unterbrechen oder aber ein Mal pro Stunde kleine Dehnübungen durchzuführen.

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