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Schadstoffe in Fanschminke entdeckt

Zumindest über den kurzen Zeitraum der EM hinweg, dürfte Fanschminke unbedenklich sein. (Tomasz Trojanowski - Fotolia.com)

Wenn König Fußball in Form eines Großereignisses regiert, wird jeder zumindest für kurze Zeit zum Patrioten. Die eigene Flagge im Gesicht zu tragen könnte aber bedenklich sein, denn in Fanschminke wurden Schadstoffe entdeckt.

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich wurde fast nirgendwo so sehnlich erwartet wie hierzulande. Immerhin ist es für die österreichische Fußballnationalmannschaft das erste große Turnier seit fast 10 Jahren, zudem darf ein bisschen mehr erwartet werden als das eher triste Auftreten bei der Heim-EM 2008. Die Euphorie ist grenzenlos, neben den französischen Stadien werden also auch die heimischen Public Viewing-Plätze gut gefüllt sein.

Weichmacher in Produkten

Das richtige Mitfiebern geht für viele natürlich nur mit entsprechendem Fan-Auftreten. Nicht nur Schal und Trikot werden dabei präsentiert, viele malen sich auch noch die Landesfarben ins Gesicht. Ob das eine gute Idee ist, darf angesichts einer neuen Untersuchung aber bezweifelt werden. Denn die Stiftung Warentest hat bei der Analyse von sieben Fanschminke-Produkten und Klebe-Tattoos teilweise Schadstoffe wie etwa Weichmacher entdeckt.

Verwendung unbedenklich

Einer der gefundenen Stoffe steht sogar in Verdacht, krebserregend zu sein. Damit schneiden die Produkte eigentlich schlecht ab, eine Warnung ist aus Sicht der Warentester dennoch nicht notwendig. Gefährlich sei nur eine regelmäßige Verwendung über einen längeren Zeitraum hinweg. Da die Europameisterschaft nur 1 Monat lang dauert und selbst die erfolgreichsten Mannschaften nicht öfters als 7 Mal antreten, dürfte dies aber nicht der Fall sein.

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