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Studie: Facebook macht glücklich

Studie: Facebook macht glücklich: Eine Computertastatur mit einem Like-Knopf.
Gefällt mir: Einer Studie zufolge verspüren wir Glück, wenn wir den Facebook-Status eines Freundes lesen. (mtkang - Fotolia.com)

Das größte soziale Online-Netzwerk gerät häufig mit negativen Schlagzeilen in die Medien. Einer neuen Studie zufolge ist das total ungerecht, denn Facebook macht eigentlich glücklich.

Sei es das Vertreten bedenklicher Körperideale oder das Starten einer Schmerzmittel-Challenge - die sozialen Medien beliefern ihre Kritiker regelmäßig mit guten Argumenten. Bereits seit Jahren weisen viele Experten außerdem darauf hin, dass das Lesen von Statusmeldungen die User nur unglücklich machen würde. Schließlich würden sich viele Menschen in einem besonders tollen Licht präsentieren und bei ihren virtuellen Freunden damit für Neid und Unzufriedenheit mit sich selbst sorgen. Eine akutelle Umfrage belegt aber das Gegenteil und meint zu dem Ergebnis zu kommen, dass Facebook glücklich macht.

Nur wenige verspüren Neid

In Deutschland wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, bei der Facebook-User über ihre Gefühlslage beim Lesen von Statusnachrichten Auskunft gaben. Das durchaus überraschende Ergebnis: Nutzer werden nur selten neidisch, dafür aber sehr oft glücklich, wenn sie den positiven Facebook-Status eines virtuellen Freundes lesen. So erfreulich diese Ergebnisse auch sind, darf man nicht außer Acht lassen, dass die Befragten womöglich ein bisschen geschwindelt haben. Dieses Phänomen wird in der Wissenschaft als soziale Erwünschtheit bezeichnet: Die Befragten möchten vor anderen gut dastehen. Die Menschen geben daher auch bei einer Umfrage nicht gerne zu, hin und wieder auf die eigenen Freunde neidisch zu sein.

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  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Julia Wild
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