6 erogene Zonen bei der Frau

6 erogene Zonen bei der Frau
Ein vorsichtiges Berühren der Ohren und Ohrläppchen kann eine tiefgehende Wirkung haben. (ViewApart - Fotolia.com)

Erogene Zonen sind über den gesamten weiblichen Körper verstreut und können, richtig berührt, einen Orgasmus fördern - oder sogar auslösen. 6 erogene Zonen, die das Lustempfinden der Frau steigern.

Besonders im Vorspiel spielen sexuell empfindsame Regionen des Frauenkörpers eine entscheidende Rolle. Diese erogenen Zonen finden sich auch bei Männern. Werden scheinbar unwichtige Gebiete wie Ohrläppchen oder Handgelenke gekonnt berührt, kommt es auch zu einer besseren Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane. Der Puls beschleunigt sich, alle Sinnesempfindungen werden gesteigert. Nicht jede Frau kann alleine durch Penetration einen Orgasmus erreichen. Werden aber eine, oder am besten gleich mehrere, erogene Zonen in das Liebesspiel miteinbezogen, erreicht die Frau leichter den Höhepunkt.

Erogene Zonen der Frau - Überblick

Lippen und Mundwinkel

Ohrläppchen

Zunge

Nacken und Rücken

Handgelenke

Äußere Geschlechtsorgane

Eine Stimulation erogener Zonen fördert das Lustempfinden und die Orgasmusfähigkeit. Diese 6 Körperregionen reagieren auf Berührungen und Küsse besonders sensibel... (WavebreakMediaMicro - Fotolia.com)

Erogene Zone 1: Lippen und Mundwinkel

Schon der erste Kuss verrät viel über das bevorstehende Liebesspiel. Die Haut auf den Lippen ist dünner als im umliegenden Gesicht und deshalb auch sensibler. Die richtige Kusstechnik, die am besten auch die sensiblen Mundwinkel miteinbezieht, spielt daher im Vorspiel eine wichtige Rolle.

Erogene Zone 2: Zunge

Bei einem Zungenkuss schmecken wir unseren Partner im wahrsten Sinne des Wortes: Die Zusammensetzung des Speichels gibt unbewusst Aufschluss über genetische Informationen des anderen. Gleichzeitig werden bei einem Zungenkuss viele Nervenenden im Inneren des Mundes sexuell stimuliert.

Erogene Zone 3: Handgelenke

Das Handgelenk ist besonders sensibel: Die Haut ist hier dünner und wärme- bzw. kälteempfindlich. Dieser erogene Bereich ist auch optisch erkennbar, da am Handgelenk häufig Blutgefäße unter der Haut hervorschimmern. Durch sanfte Küsse an dieser Stelle kann eine Anregung erfolgen, noch bevor die Hüllen gefallen sind.

Erogene Zone 4: Ohrläppchen

In der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) repräsentieren die Ohren unseren gesamten Körper: Alle Organe und Körperteile sind hier indirekt vertreten. Deshalb kann ein vorsichtiges Berühren der Ohren und Ohrläppchen eine tiefgehende Wirkung haben. Kombinieren Sie hier mehrere Sinne: Mit dem Mund sanft über die Ohrläppchen streichen, während Sie gewählte Worte flüstern. Das regt Körper und Gedanken an.

Erogene Zone 5: Nacken und Rücken

Verspannungen im Rücken- und Halsbereich kommen häufig vor und können als Teil des Vorspiels sanft gelöst werden. Eine (Paar-)Massage ist hier ideal. Dadurch werden große Flächen des Körpers berührt und erregt. Am besten wirkt eine Abwechslung von festem und sanften Druck - das bringt einen Überraschungseffekt mit sich, der neugierig auf mehr macht.

Erogene Zone 6: Äußere Geschlechtsorgane

Der Begriff "Vagina" bezeichnet eigentlich das im Inneren liegende Geschlechtsorgan, das nicht so viele Nervenenden hat. Eine Stimulation der äußeren Geschlechtsorgane vor und während dem Geschlechtsverkehr ist deshalb entscheidend. Die sogenannte Vulva bezeichnet sowohl Klitoris, als auch innere und äußere Schamlippen. Der gesamte Bereich gilt als 'entscheidende erogene Zone' der Frau.

Quellen

  • Human Sexuality, From Cells to Society, M. Rosenthal: Cengage Learning, Boston, 2012

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