gesund.at - Neuigkeiten

Der Körper freut sich über den Ernährungsplan

Zur richtigen Zeit das richtige zu essen, tut unserem Körper gut. (Bacho Foto - Fotolia.com)

Kopflos herum zu essen schadet nicht nur unseren Gewichtsvorstellungen, es ist auch ungesund. Eine Studie belegt nun, wie wichtig regelmäßige Essensgewohnheiten sind.

Rhythmus ist ein höchst ambivalentes Wort. Einerseits ist es ja ganz schön, wenn wir uns im alltäglichen Leben auf ein paar Dinge verlassen können. Jeden Tag mit einer komplett neuen Situation konfrontiert zu sein, würde wohl keiner von uns allzu lange aushalten. Andererseits kann die Routine auch zur Last werden, denn gerade das arbeitende Volk fühlt sich manchmal in einem ordentlichen Trott gefangen. Unser Körper aber braucht einen sinnvollen Rhythmus und das betrifft offensichtlich auch das Essen.

Jeden Tag das selbe machen

An einer US-amerikanischen Universität wurde im Rahmen einer Studie die Wichtigkeit einer regelmäßigen Ernährung hervorgestrichen. Demnach könnte der Körper enorm davon profitieren, wenn wir jeden Tag in etwa zur selben Zeit Essen zu uns nehmen. Wer also beispielsweise immer um 8 Uhr frühstückt, 3 Stunden später eine Banane snackt und um 13.30 Uhr zum Mittagessen aufbricht, könnte sich damit etwas Gutes tun. Noch seien zwar Langzeitstudien notwendig, um diese These zu bestätigen, eine Tendenz sei aber deutlich.

Pläne aufstellen

So gibt es Anzeichen, dass das Risiko auf unter anderem Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes auf diese Weise entscheidend gesenkt werden kann. Auch wenn detailliertere Aussagen noch ausstehen, scheint der Ansatz durchaus Sinn zu machen. Denn mit einem festen Ernährungsplan verhindert man den Rückfall auf sogenanntes emotionales Essen. Als solches wird die Tendenz bezeichnet, spontan und aus der Laune heraus auf Hunger zu reagieren. In diesen Situationen steigt das Verlangen nach besonders fettreichen oder zuckerhaltigen Speisen.

Führen Snacks zu Übergewicht?

Dies führt fast zwangsläufig zu einer ungesünderen Ernährung, die wiederum das Risiko auf Übergewicht und den damit assoziierten Krankheiten erhöht. Wenig erfreulich ist in diesem Zusammenhang eine Statistik, wonach zumindest in den USA Menschen immer häufiger auf Snacks als Energiequelle zurückgreifen. Demnach würden spontane Zwischenmahlzeiten eine stets größer werdende Rolle in den Essensgewohnheiten der Amerikaner einnehmen. Genügend Zeit zwischen den Mahlzeiten zu lassen ist essentiell, um den Insulinspiegel nicht konstant hoch zu handeln.

Gesunde Küche trotz Zeitmangel

Wie schwierig es fallen kann, eine gesunde Ernährung in den Alltag zu integrieren, hat erst vor kurzem eine Umfrage der Deutschen Techniker Krankenkasse aufgezeigt. Bei dieser gaben fast zwei Drittel der Befragten an, einfach nicht genügend Zeit dafür zu haben. Doch wer sich der Problematik bewusst ist, kann sich mit am Wochenende aufgestellten Ernährungsplänen und einer sinnvoll angelegten Vorratskammer aushelfen. Der Körper wird es uns danken.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema