Eisenmangel - was nun?

Wer dauernd müde und erschöpft ist, sollte seinen Eisenstatus erheben lassen. (stokkete- Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Eisenmangel?

Das Aufstehen in der Früh fällt schwer, die Haare werden stumpf oder fallen aus, abendliches Ausgehen ist nur mühsam... Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann liegt die Vermutung nahe, dass Sie an Eisenmangel leiden.

Einen konkreten Hinweis liefert ein Eisenmangel-Test anhand von Fragen zu Symptomen. Erhärtet sich dadurch der Verdacht, dann empfiehlt sich der Gang zu einem der Spezialisten des Ärzte-Netzwerks Eisenkompetenz, denn...

  • ..sie/er wird im Rahmen der Diagnose die bei Ihnen entscheidenden Blutparameter (z.B. das Ferritin) messen.
  • ...sie/er wird Sie über alle zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden aufklären, inklusive der modernen Eiseninfusion, die Ihrem Leiden mit 1 bis 2 Sitzungen ein Ende bereiten kann. Gemeinsam können Sie über die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Therapie entscheiden.
  • ..sie/er bietet Ihnen eine individuell angepasste Nachkontrolle.

Das Ärzte-Netzwerk Eisenkompetenz hat sich der fundierten Diagnose und State-of-the Art-Therapie von Eisenmangel verschrieben. Es ist ein Zusammenschluss von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in ganz Österreich, die dieser Volkskrankheit den Kampf angesagt haben. Das ist wegen der Häufigkeit des Eisenmangels auch dringend notwendig! Einer Studie zufolge sind 38% der Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen.

Dass Eisenmangel dennoch immer wieder unerkannt bleibt, hat mehrere Gründe:

  • Die Symptome sind sehr allgemein und beginnen schleichend. Eine Abgrenzung zu Depression, Burn-out oder Erschöpfung, aber auch zu Schilddrüsenerkrankungen ist nicht immer einfach.

  • Nach wie vor werden Blutwerte erhoben, die heutzutage als überholt gelten. Aussagekräftig für die Eisenmangel-Diagnose sind neben dem Blutbild das Ferritin, die Transferrinsättigung und in manchen Fällen das CRP als Entzündungsparameter.

  • Die Grenzwerte für Ferritin werden von medizinischen Labors nicht einheitlich und oft zu niedrig angegeben. Ein Ferritin unter 30 μg/l (oder ng/ml) ist ein eindeutiges Anzeichen für leere Eisenspeicher.

Dabei gibt es besonders für Patienten, die schon einen vergeblichen Heilungsversuch mit Tabletten hinter sich haben, moderne Therapien in Form von Infusionen, dank denen das Problem mit wenig Zeitaufwand gelöst werden kann.

Geben Sie auf www.eisenkompetenz.at Ihre Postleitzahl ein und Sie finden sofort einen kompetenten ärztlichen Ansprechpartner für Ihre Probleme in Ihrer Nähe. Mehr über Eisenmangel erfahren Sie auch auf www.eisencheck.at.

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Quellen

  • Fonseca et al. Intern Med J. 2016 Apr;46(4):470-8. doi: 10.1111/imj.13020
  • Herklotz R.; Schweiz Med Forum 2010, 10(30-31): 500-507

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