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Studie: Wie Einsamkeit dem Körper schadet

Wie Einsamkeit dem Körper schadet
Fühlen Sie sich manchmal so einsam wie dieser Teddybär? (Tamas Zsebok - Fotolia.com)

Bei den meisten Menschen sind regelmäßige soziale Kontakte für das Wohlbefinden unerlässlich. Eine neue Studie deckt nun auf, dass Einsamkeit ein Gen aktiv werden lässt, das Entzündungen fördert.

Sex ist gesund, aber es muss auch nicht immer engster Körperkontakt sein. Sich regelmäßig mit Freunden zu treffen, um einfach nur zu plaudern, hat ebenfalls positive Effekte. Der soziale Umgang beschützt vor allem vor dem höchst unangenehmen Gefühl der Einsamkeit. Wissenschafter weisen darauf hin, dass dieses unserem Körper kaputt machen kann.

Immunsystem löst Kettenreaktion aus

Bei einer Studie in den USA wurde festgestellt, wie Einsamkeit zu einem Risiko für unsere Gesundheit wird. Demnach ist das Risiko eines frühzeitigen Todes bei älteren Erwachsenen um 14% höher, wenn sie sich einsam fühlen. Zurückzuführen ist das auf einen als "Conserved Transcriptional Response to Adversity" bzw. CTRA bekannten Prozess. Hinter dem Begriff versteckt sich die verstärkte Ausprägung eines Gens, das vor allem bei Entzündungen eine große Rolle spielt. Diese beeinträchtigen das Immunsystem, wodurch das Risiko für chronische Erkrankungen steigt.

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