Therapie bei Durchfall

Häufiges Händewaschen beugt einer Ansteckung mit Krankheitserregern vor. (ellisia - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Durchfall, Stress im Darm

Durchfall kann – und wird auch oft – symptomatisch behandelt, ohne dass man die Ursache kennt. Vor allem bei Kleinkindern und älteren Menschen ist jedoch rasche Hilfe angezeigt.

Gerade bei diesen Gruppen ist es sehr wichtig, ein Austrocknen des Körpers zu verhindern, denn sonst kann das lebensbedrohliche Folgen haben. Die WHO empfiehlt bei Durchfall eine Elektrolytlösung, die in der Apotheke erhältlich ist. Auch selbst gemischte Lösungen, bestehend aus

  • ½ Liter Mineralwasser
  • ½ Liter Orangensaft
  • 8 TL Zucker (gestrichen)
  • ¾ TL Salz

können die verlorenen Spurenelemente und Mineralstoffe wieder ersetzen.

Aktivkohle bindet Schadstoffe

Medizinische Aktivkohle ermöglicht es aufgrund ihres hohen Bindungsvermögens giftige Stoffe, Viren und Bakterien im Darm zu binden und dafür zu sorgen, dass diese ausgeschieden werden und sich der Darm wieder rasch regeneriert.

Durch die Einnahme von Probiotika (Joghurt, spezielle Präparate…) kann die Erkrankung verkürzt werden, da diese Nahrungsmittel die Darmschleimhaut wieder aufbauen.

Was Sie selbst tun können

Achten Sie auf Hygiene beim Kochen und Waschen von Nahrungsmitteln (insbesondere bei Gemüse, Obst aber auch Hühnerfleisch...). Häufiges Händewaschen beugt einer Infektion ebenfalls vor. Eine ausgewogene Balance "guter" Darmbakterien - durch entsprechende Ernährung - schützt den Darm.

Weiterführende Informationen

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Silvia Feffer-Holik / Mag. Sylvia Neubauer
  • Erstellungsdatum

Medizinischer Experte

Dr. Thomas Haas

Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie

Gesundheitskompass Website

Quellen

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