gesund.at - Neuigkeiten

Diät: Wieso sie oft nicht funktioniert

Diät: Wieso sie oft nicht funktioniert: Mensch öffnet Kühlschrank
Wenn der Kühlschrank größer wird: AGRP-Neuronen fördern unseren Hunger (LoloStock - Fotolia.com)

Um abzunehmen benötigt es eine langfristige Ernährungsumstellung sowie eine regelmäßige Portion Sport. All das einzuhalten, ist aber nicht immer einfach.

Viele scheitern am Versuch, ein paar lästige Kilos von der Waage zu bekommen. Es wäre aber auch alles viel einfacher, wenn uns nicht manchmal der Hunger so richtig packen würde. In diesen Momenten wird die Versuchung des Kühlschranks immer größer und einen Snack später sind wir über uns selbst enttäuscht. Wissenschafter haben nun herausgefunden, dass wir uns für diese Schwäche gar nicht zu schämen brauchen. Dafür sind nämlich Neuronen verantwortlich, gegen die wir uns schlichtweg nicht wehren können.

AGRP-Neuronen lassen Diät nicht funktionieren

In den U.S.A. hat eine Forschergruppe untersucht, warum es vielen Menschen schwer fällt, eine Diät einzuhalten. Als Ursache haben sie sogenannte AGRP-Neuronen identifiziert, die unseren Hunger steuern. Ihre Aufgabe ist es, uns darauf aufmerksam zu machen, dass Essen verfügbar ist. Die Wissenschafter vermuten, dass dieser Prozess auf Urzeiten zurück zu führen ist.

Schlechtes Gewissen, wenn die Diät nicht funktioniert

Damals sollte der Mensch mit Hilfe der AGRP-Neuronen auf Essen aufmerksam gemacht werden, damit er nicht vergisst, sich zu ernähren. Heute sind diese Neuronen nur noch lästig und obendrein sind sie auch noch richtig gemein. Sie lösen keine positiven, sondern negative Gefühle aus. Somit sind sie der Grund weshalb wir nach einem spontanen Snack auch noch ein schlechtes Gewissen haben.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema