Christine Ussher ist 400'000. Besucherin

Jubiläum beim MINI MED Studium: Am Donnerstagabend begrüßten Gesundheitsminister Alois Stöger und Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely gemeinsam mit den OrganisatorInnen des MINI MED Studiums die 400.000ste Besucherin seit dem Start der G

v.l.: Martin Schaffenrath (Stv. Vorstandsvorsitzender des Hauptverbandes der öst. Sozialversicherungsträger); MINI MED Vereinspräsident Univ.-Prof. Dr. Diet[...]


v.l.: Martin Schaffenrath (Stv. Vorstandsvorsitzender des Hauptverbandes der öst. Sozialversicherungsträger); MINI MED Vereinspräsident Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden; Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely; 400.000ste MINI MED Besucherin Christine Ussher, Gesundheitsminister Alois Stöger, MINI MED Geschäftsführerin Charlotte Sengthaler (Bild: MINI MED / Tadros)

400.000 Personen: So viele Menschen bilden eine Kette von Wien bis Innsbruck. Den umgekehrten Weg ging das MINI MED Studium. Vor 13 Jahren wurde das kleine Medizinstudium für die Bevölkerung in Tirol gegründet. Seither hat es sich zur größten unabhängigen Gesundheitsveranstaltungsreihe Österreichs entwickelt. 400.000 Menschen haben über 2.000 Vorträge an zahlreichen Standorten in allen Bundesländern besucht. Geschäftsführerin Charlotte Sengthaler, die das gemeinnützige Projekt in Österreich aufgebaut hat, freut sich über den Erfolg: „Dass so viele Menschen die MINI MED Vorlesungen besuchen, zeugt vom großen Interesse der ÖsterreicherInnen an Gesundheitsthemen. Damit steigern wir die Health Literacy in Österreich und leisten einen bedeutenden Beitrag zum Gesundheits-Empowerment!“ Vereinspräsident Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden erklärt: „Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen erfordert Information. Diese vermitteln wir, gemeinsam mit den SpitzenmedizinerInnen Österreichs, die ehrenamtlich für die Bevölkerung referieren.“

Gesundheitsminister Alois Stöger gratulierte dem MINI MED Studium zum erreichten Meilenstein: „Leicht verständliche Information ist notwendig, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Das MINI MED Studium bietet das und trägt damit zu Gesunderhaltung der Bevölkerung bei. Ich freue mich über die große Anzahl an ZuhörerInnen und gratuliere zu dieser erfolgreichen Initiative.“

Auch für Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely ist das MINI MED Studium eine einzigartige Erfolgsgeschichte in der Gesundheitskommunikation: „Allein in Wien strömen jede Woche hunderte Besucherinnen und Besucher zu den Terminen ins Billrothhaus. Insgesamt 400.000 Besucherinnen und Besucher – so viele Menschen wie in den Spitälern der Stadt Wien jährlich stationär behandelt werden – sprechen eine eindeutige Sprache: Die Menschen finden bei MINI MED verständliche medizinische Informationen.“

Ein kleines Medizinstudium für die Bevölkerung

Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen des MINI MED Vortags von Univ.-Prof.in Dr.in Ursula Köller, MPH und Dr. med. Christian Cebulla statt. Die ExpertInnen referierten über das Thema „Unser Blut und seine häufigsten Erkrankungen“. Wer den Vortrag nicht live miterleben konnte, kann ihn sich unter www.minimed.tv als Video ansehen.

Die Gesundheitsvorlesungen des MINI MED Studiums richten sich an interessierte Laien: Trotz wissenschaftlichem Niveau sind sie leicht verständlich und erfordern kein medizinisches Vorwissen. Auch eine Anmeldung ist nicht nötig und der Eintritt ist frei. Pro Jahr finden in Österreich an die 300 Veranstaltungen an 26 Standorten statt. MINI MED-intensivstes Bundesland ist Niederösterreich, das sich in den letzten Jahren intensiv um die Gesundheitsvorsorge für seine Bevölkerung engagiert. Typische MINI MED StudentInnen sind weiblich und im besten Alter: Rund zwei Drittel der jährlich 60.000 BesucherInnen beim MINI MED Studium sind Frauen. Ebenso macht die Gruppe der 55-Jährigen fast zwei Drittel der MINI MED BesucherInnen aus.

Ein großes Netzwerk für die Gesundheit

Das MINI MED Studium ist ein großes Netzwerk von Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gesundheits-Empowerment engagieren. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung bedankte sich Charlotte Sengthaler bei all den Freiwilligen, die sich in das Projekt einbringen und das MINI MED Studium ermöglichen: Beim Vereinsvorstand mit Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden, Univ.-Prof. Dr. Dieter Falkenhagen, Univ.-Prof.in Dr.in Gabriele Fischer, Univ.-Prof. Dr.med. Lars-Peter Kamolz, MSc und Univ.-Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer, den StudienleiterInnen in den Bundesländern, die die wissenschaftliche Qualität der Vorträge sichern, und den unzähligen engagierten HelferInnen bei den Veranstaltungen vor Ort. Einen besonderen Dank richtete sie an die österreichischen SpitzenmedizinerInnen, die ihr Fachwissen ehrenamtlich und leicht verständlich mit der Bevölkerung teilen.

Weitere zahlreiche Partner helfen, das MINI MED Studium zu ermöglichen: Das Bundesministerium für Gesundheit, das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Hyundai Austria und Montes Mineralwasser, und speziell in der Bundeshauptstadt die Wiener Gesundheitsförderung der Stadt Wien, die Gesellschaft der Ärzte in Wien, die Ärztekammer Wien und die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien. Außerdem unterstützen verschiedene Abendpartner die einzelnen Vorträge und damit die Idee des MINI MED Studiums – im Falle der Jubiläumsveranstaltung zum Thema „Blut“ Vivor Pharma.

Nächstes MINI MED Studium am 5. Dezember

Der nächste MINI MED Termin in Wien ist bereits am 5. Dezember: Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek, MSc, Neurologe des Burnout-Zentrums „The Tree“, referiert leicht verständlich über Depressionen, Übermüdung und das Burnout-Syndrom. Der Vortrag findet im Billrothhaus der Gesellschaft der Ärzte in der Frankgasse 8 statt und beginnt um 19 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.