Chikungunya-Fieber: 875.000 Menschen sind erkrankt

Chikungunya-Fieber: 875.000 sind erkrankt - Stechmücke
Die tropische Infektionskrankheit wird durch Stechmücken übertragen. (Sunshine Pics - Fotolia.com)
In der Karibik haben sich in diesem Jahr bereits 875.000 Menschen mit dem Chikungunya-Fieber angesteckt. Die Symptome sind denen des Dengue-Fiebers ähnlich.

Betroffen sollen vor allem Menschen im US-Bundesstaat Florida und in Staaten Zentral- und Südamerikas, die an der Karibikküste liegen, sein. Das Chikungunya-Fieber ist wie Ebola eine Viruserkrankung. Todesfälle durch das Virus sind bei Chikungunya-Fieber aber seltener. Die tropische Infektionskrankheit wird durch Stechmücken übertragen und geht mit Fieber- und Gelenksbeschwerden einher. Eine Impfung dagegen existiert noch nicht. Der bisher wirksamste Schutz ist das Vermeiden von Mückenstichen.

Chikungunya-Virus breitet sich aus

Das Virus war im Dezember 2013 auf der Insel St. Martin ausgebrochen und breitet sich seither auf alle Karibikinseln und auf das Festland des amerikanischen Kontinents aus. 183 Menschen sind bereits am Chikungunya-Virus gestorben.

Chikungunya-Virus: Symptome

Das Chikungunya-Virus verursacht ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber. 4 bis 7 Tage nach der Ansteckung (Inkubationszeit) treten folgende Symptome auf:

Von Muskel- und Gelenksschmerzen ist nur ein geringer Teil der Erkrankten betroffen.

Quellen

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