Junge Frauen: Schlechte Ernährung erhöht Brustkrebs-Risiko

Um das Brustkrebsrisiko niedrig zu halten, sollten Frau schon früh auf gesunde Ernährung achten. (maria_savenko - Fotolia.com)

Früh übt sich, wer gesund bleiben möchte. Junge Frauen, die sich ungesund ernähren, erhöhen dadurch bereits das Risiko auf eine spätere Brustkrebs-Erkrankung.

Der Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Gesamtzustand unseres Körpers dürfte mittlerweile kein großes Geheimnis mehr sein. Übergewicht und dessen weitere Folgen wie etwa Diabetes sind das klassische, aber bei weitem nicht einzige Beispiel für die möglichen Konsequenzen ungesunder Ernährung. Entscheidend ist dabei ebenso was wir zu uns nehmen wie auch was wir eben nicht zu uns nehmen.

Erhöhtes Risiko

An einer kalifornischen Universität wollen Wissenschafter nun herausgefunden haben, dass Frauen durch schlechte Ernährung schon in sehr jungen Jahren ihr Brustkrebsrisiko erhöhen können. Spätestens mit Mitte 20 sollte man sich ernsthafte Gedanken über die Essenswahl machen. Das Brustkrebsrisiko kann bei ungesunder Ernährung tatsächlich um bis zu 41% erhöht werden.

Wenig Zucker, viel Gemüse

Gefährliche chronische Entzündungen ließen sich durch ein paar einfache Maßnahmen relativ effektiv vermeiden. Wenig überraschend ist, dass eine Ernährung mit ausreichend Gemüse empfohlen wird. Bei Zucker und Kohlenhydrate gilt es hingegen aufzupassen. Auch das regelmäßige Essen von rotem oder verarbeitetem Fleisch (z.B. Wurst) wird immer häufiger direkt mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht.

Mammographie, Selbstkontrolle

Prinzipiell ist Brustkrebs bei Frauen die zweithäufigste Krebsform nach Hautkrebs. Schätzungen zufolge erkranken etwa 12% aller Frauen zumindest einmal im Leben daran. Das persönliche Risiko ist von verschiedenen Faktoren, wie etwa genetische Voraussetzungen, Demographie oder eben auch Lebensstil abhängig. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist die rechtzeitige Diagnose, weswegen das Einhalten von Mammographie-Terminen ebenso wichtig ist wie die monatliche Selbstkontrolle.

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