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Biologisches Alter: Wie alt bin ich wirklich?

Biologisches Alter: Wie alt bin ich wirklich? Junger Mann sieht sich in den Spiegel und sieht ein weitaus älteres Spiegelbild.
Das biologische Alter weicht oft stark vom eigentlichen Alter ab. (Tommaso Lizzul - Fotolia.com)

Man ist doch nicht immer so alt, wie man sich fühlt. Eine neue Studie zeigt, dass das biologische Alter in vielen Fällen nicht mit dem Geburtsjahr Übereinstimmt.

Lebensweise und psychischer Zustand können oft dazu führen, dass wir uns viel jünger oder älter fühlen als wir eigentlich sind. Mediziner definieren daher das biologische Alter, das zeigen soll wie es um unseren Körper steht. Wenn dieser Wert höher als unser eigentliches Alter ist, ist dies ein schlechtes Zeichen für unsere Gesundheit. Bei einer Untersuchung wurde nun klar, dass er bei Gleichaltrigen extrem unterschiedlich sein kann.

Gleichaltriger 33 Jahre älter?

Das biologische Alter ist stark von der Lebensweise abhängig - vor allem Ernährung und Sport sind wesentlich. Ein sportlich gebliebener Senior kann daher schon mal mit einem ungesund lebenden Mittdreißiger mithalten. In den U.S.A. wurde eine Studie durchgeführt, die das biologische Alter von mehr als 1000 38-Jährigen untersuchte. Dabei waren extreme Unterschiede festzustellen, denn der "älteste" Teilnehmer kommt auf ein Alter von 61, während der Jungspund unter den Untersuchten erst 28 ist. Festgestellt wird das biologische Alter unter anderem mit folgenden Faktoren:

  • Leberwerte
  • Stärke des Immunsystems
  • Cholesterinspiegel
  • Herzfitness
  • Gesundheit der Zähne

Altern: Hängt starkt vom Lebensstil ab

Die Forscher hoffen, mit ihren Ergebnissen den medizinischen Fokus zu verrücken. Anstatt einzelne altersbedingte Krankheiten vorzubeugen sei es viel sinnvoller, das Altern selbst besser zu kontrollieren. Tatsächlich hat die Lebensweise einen großen Einfluss darauf, wie jung wir uns fühlen können. Untersuchungen aus der Zwillingsforschung zeigen, dass das Altern nur zu 20% auf die Gene zurückzuführen ist.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Silvia Feffer-Holik
  • Erstellungsdatum

Quellen

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