gesund.at - Neuigkeiten

So gefährlich ist das Bienensterben

So gefährlich ist das Bienensterben: Zwei Bienen beim Transportflug
Weltweit würden jährlich 1,4 Millionen Menschen mehr sterben, wenn es keine Bienen mehr geben würde. (Mirek Kijewski - Fotolia.com)

Bereit seit längerer Zeit warnen Experten vor verheerenden Folgen für den Menschen durch das drohende Aussterben von Bienen. Wie schlimm diese wären, zeigt eine neue Studie.

Insekten nehmen wir eigentlich hauptsächlich als nervige Begleiterscheinung des Sommers wahr. Egal ob sie nun gerade die Rolle der Krankheitsüberträger im Urlaub oder jene der lästigen oder stechenden Partygäste beim gemütlichen Zusammensitzen spielen, positiv bleiben sie uns nur sehr selten in Erinnerung. Trotz dieser Ablehnung wird das Bienensterben gemeinhin schockiert aufgenommen. Schließlich hätte das Aussterben der gelb-schwarzen Bestäuber mehr als nur einen Honigmangel zur Folge.

Ernte würde stark zurückgehen

Wie drastisch das Bienensterben unsere Gesundheit gefährdet, zeigt nun eine in den USA durchgeführte Studie. Demnach dürfte es bei den Menschen 1,4 Millionen Todesfälle mehr pro Jahr geben, wenn die stechenden Honig-Lieferanten tatsächlich aussterben. Diese Prognose beruht in erster Linie darauf, dass die Erntezahlen wie folgt zurückgehen würden:

  • Um 23% bei den Früchten
  • Um 16% beim Gemüse
  • Um 22% bei Nüssen und Getreide

In weiterer Folge käme es zu einem Mangel an Vitamin A und Folaten. Letzteres sind wasserlösliche Vitamine, die vor allem für Schwangere und Kinder sehr wichtig sind. Desweiteren würden Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einige Krebsarten wiederum zunehmen.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Herbert Hauser
  • Erstellungsdatum

Quellen

Mehr zum Thema