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7 Tipps zur Stärkung nach längerer Bettruhe

7 Tipps zur Stärkung nach Bettruhe
Mit unseren 7 Tipps finden Sie nach längerer Bettruhe zurück in Ihren gewohnten Sport-Alltag. (juniart - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Wieder fit werden

Bei Unfällen oder schwereren Erkrankungen wird oft strikte Bettruhe verordnet, wodurch automatisch Muskeln abgebaut werden. Mit diesen 7 Tipps kommen Sie schneller wieder zu Kräften!

Simpel und effektiv: Die Bettruhe zählt nach wie vor zu den Klassikern der Medizin. Wenngleich sie manchmal notwendig ist und die Genesung dadurch wesentlich beschleunigt wird, hat die Methode auch gewisse Nachteile. Schon nach wenigen Tagen der Ruhe fängt der Muskelabbau an, unsere Fitness ist also stark betroffen. Daher haben wir 7 Tipps zusammengestellt, mit denen Sie nach einer längeren Phase der Bettruhe schneller wieder fit werden.

Übersicht: 7 Tipps zur Stärkung nach längerer Bettruhe

Auf den Körper hören

Gleichgewichtsübungen

Physiotherapie

Richtige Ernährung

Ruhiger Anfang

Geduld bei der Zielsetzung

Übungen während Bettruhe

 

Tipp 1 zur Stärkung nach Bettruhe: Auf den Körper hören

Die Muskulatur in Form zu halten ist wichtig, an erster Stelle sollte aber die Gesundheit stehen. Es ist daher essentiell, auf den Körper zu hören und im Zweifelsfall nicht zu weit zu gehen. Wer sich selbst bei der Reha überschätzt, riskiert einen Rückfall mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen.

Tipp 2 zur Stärkung nach Bettruhe: Rat durch einen Physiotherapeuten

Nach einer längeren Bettruhe durch eine Verletzung oder eine Operation sollten Sie sich den Rat eines Physiotherapeuten sichern. Dieser erklärt worauf Sie achten müssen und welche Übungen potentielle Probleme vorbeugen können. Bei vielen Behandlungen gehört Physiotherapie mittlerweile zum Standardprogramm, die Kosten dafür übernimmt im Normalfall die Krankenkasse.

Tipp 3 zur Stärkung nach Bettruhe: Ruhiger Anfang

Gerade sportlich sehr aktive Menschen sollten darauf achten, nicht zu früh zu ihrem regulären Training zurückzukehren. Schon nach einer stärken Erkältung ist es ratsam, erst einmal auf Methoden zu setzen, die den Körper lediglich stabilisieren. Hier sind vor allem Pilates und sanftes Yoga zu nennen, aber auch ein schnellerer Spaziergang bietet sich an.

Tipp 4 zur Stärkung nach Bettruhe: Übungen während der Bettruhe

Die Muskeln wieder in Schwung zu bringen fällt wesentlich leichter, wenn Sie schon während der Bettruhe kleine Übungen machen. Es lohnt sich bereits, regelmäßig die Arme zu beugen und zu strecken, so wird auch der Kreislauf in Schwung gebracht. Ab wann der Körper mit intensiveren Übungen stärker belastet werden kann, muss aber in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden.

Tipp 5 zur Stärkung nach Bettruhe: Gleichgewichtsübungen nicht vernachlässigen

Um den Körper nicht zu überfordern, bietet es sich an, nicht ausschließlich auf direkt muskelfördernde Maßnahmen zu setzen. Mit Gleichgewichtsübungen sorgen Sie für Abwechslung, ohne auf einen positiven Effekt verzichten zu müssen. Denn so wird das Zusammenspiel der Muskeln verbessert.

Tipp 6 zur Stärkung nach Bettruhe: Durch Ernährung unterstützen

Auf Übungen alleine sollte man sich beim Wiedererstarken nicht verlassen, eine Unterstützung durch richtige Ernährung ist angebracht. Muskeln benötigen in erster Linie Eiweiß, entsprechend bieten sich - in Maßen - Fleisch, Fisch und Käse an, für Veganer empfehlen sich Hülsenfrüchte. Bei der Ernährung sollten Sie sich aber von einem Arzt beraten lassen, insbesondere wenn die Bettruhe durch eine Krankheit verursacht wurde. Spezielle Trinknahrung kann ebenfalls unterstützen.

Tipp 7 zur Stärkung nach Bettruhe: Geduld bei der Zielsetzung

Ganz gleich ob die längere Bettruhe durch eine Krankheit, eine Operation oder eine Verletzung aufgetreten ist: Danach müssen Sie ihrem Körper Zeit geben. Wer sich vor der ungeplanten Auszeit besonders hohe Ziele gesteckt hat, sollte diese vorerst nach unten schrauben. Stärker zurück zu kommen gelingt nur mit viel Geduld und einer realistischen Selbsteinschätzung.

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Quellen

  • Altenpflege professionell: Krankheitslehre, S. Andreae, D. von Hayek, J. Weniger, Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, Stuttgart, 2006
  • Innere Medizin, W. Piper, Springer Verlag, 2. Auflage, Berlin/Heidelberg, 2013

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