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Gebildete Menschen machen mehr Sport

Gebildete Menschen machen mehr Sport: Jogger und Herbstblätter
Fast 70 % der Menschen mit einem Studienabschluss machen mehr als 3 Stunden pro Woche Sport. (Halfpoint - Fotolia.com)

Je höher der abgeschlossene Bildungsgrad, desto häufiger wird gesportelt. 91,6 % aller Menschen mit einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss betreiben gelegentlich Sport.

Dahingegen bewegen sich Menschen mit Pflichtschul- oder Lehrabschluss deutlich seltener: Nur etwa zwei Drittel sehen Sport als Teil ihres Lebens. Regelmäßiger Sport hat viele gesundheitliche Vorteile: Er stärkt das Herz-Kreislauf-System, schützt vor Diabetes und Übergewicht und hilft sogar bei psychischen Erkrankungen wie Depression. Die Ergebnisse der Studie der Österreichischen Sportwissenschaftlichen Gesellschaft deuten auf weitreichende Konsequenzen sozialer Unterschiede hin.

Deutliche Ergebnisse bei "viel" Sport

Die Studien-Ergebnisse fielen noch deutlicher in Bezug auf die Sport-Intensität aus.

  • Fast 70 % der Menschen mit einem Studienabschluss machen mehr als 3 Stunden pro Woche Sport.
  • 25 % von denjenigen mit dem niedrigsten Bildungsabschluss sportelt mehr als 3 Stunden pro Woche.

Lebenserwartung steigt mit Bildung

Vorangegangene Studien stellten einen Zusammenhang zwischen einem höheren Bildungsgrad und einer gesteigerten Lebenserwartung fest. Die Gründe für das längere Leben bei Menschen mit einem Hochschulabschluss scheinen aber vielfältig zu sein. So steht eine höhere Bildung oft mit einem gesteigerten Einkommen in Zusammenhang. Bei einem guten Gehalt kann ein größerer Anteil in die Gesundheitsvorsorge und optimale ärztliche Behandlung investiert werden. Auch gesunde Ernährung und manche Sportarten können mit Kosten verbunden sein, die sich mit einem guten Gehalt leichter decken lassen.

Quellen

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