Große Forschung für die Kleinsten

Große Forschung für die Kleinsten: Muttermilch-Forscher mit Reagenzglas
Mitarbeiter des Muttermilch-Forschungszentrum setzen alles daran, das Geheimnis der Muttermilch weiter zu entschlüsseln. (Milupa)
Vom ersten Tag der Schwangerschaft bis zum Ende des zweiten Lebensjahrs entwickelt sich das Leben eines Menschen in rasantem Tempo. In diesen 1.000 Tagen spielt die Ernährung eine zentrale Rolle.

Nicht zu viel, nicht zu wenig - genau das Richtige sollte es sein, damit das Kind gesund und munter aufwächst. Darüber sind sich alle einig: Muttermilch ist in der ersten Lebenszeit das Beste für Babys. Doch welches Geheimnis versteckt sich hinter ihrer Rezeptur?

Stillen ist das Beste für ein Baby

Anfang der 1960er Jahre wusste man, dass Muttermilch Milchzucker, Eiweiß und Fett enthält - von der Natur ideal für Babys Wachstum und Entwicklung zusammengesetzt. Heute wissen wir viel mehr als das. Zum Beispiel, dass in Muttermilch rund 1000 verschiedene prebiotische Kohlenhydrate vorkommen, die bei weitem nicht alle erforscht sind. Zudem punktet Muttermilch mit lebenden Immunzellen und Bakterien, die von der Mutter an das Baby als so genannter 'Nestschutz' und zum besten Start weitergegeben werden. Jedoch ist eines ganz klar: Muttermilch wird niemals gänzlich zu imitieren sein.

Muttermilchforschung seit über 30 Jahren

Die Natur möglichst im Detail zu verstehen und den gesundheitlichen Nutzen der Muttermilch in wichtigen Punkten nachzuahmen, ist seit mehr als drei Jahrzehnten die leidenschaftliche Aufgabe der Milupa Muttermilchforscher. Ziel ist es, Müttern die richtige Beratung zur Ernährung während der Schwangerschaft und dem Stillen zu geben. Zudem spielen die Erkenntnisse der Wissenschafter auch für das spätere Zufüttern eine große Rolle. So soll Müttern, die nicht stillen können, eine bestmögliche Alternative geboten werden, um deren Babys einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.

Milupa setzt wissenschaftliche Standards

Rund 400 Experten aus den Bereichen Biologie, Ernährungswissenschaft, Analytik und Medizin nehmen im Forschungszentrum Utrecht gemeinsam mit unabhängigen Wissenschaftern weltweiter Universitäten die faszinierenden Eigenschaften der Muttermilch unter die Lupe. Vieles wurde in diesen Jahren bereits entdeckt und folglich in Milupa-Produkten für Mutter und Kind umgesetzt: So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass bestimmte unverdauliche Kohlenhydrate - sogenannte Prebiotika - eine gesunde Darmflora fördern und so die Abwehrkräfte stärken können. Verschiedene Kombinationen wurden getestet, bis man schließlich die optimale Mixtur aus langkettigen und kurzkettigen Kohlenhydraten gefunden hatte. Deshalb findet sich heute in jedem Milupa-Produkt eine patentierte Prebiotika-Mischung (scGOS/lcFOS, 9:1), die das Immunsystem unterstützt und so das Risiko für Infektionen und Allergien senken kann.

Einen weiteren Erfolg verzeichnete die Milupa-Forschung in den 1990er-Jahren, als die Rolle der langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCPs) für Gehirnentwicklung, Nervensystem und Sehvermögen aufgedeckt wurde. Heute sind diese Fettsäuren aus hochwertigen Säuglingsnahrungen nicht mehr wegzudenken.

Es bleiben noch viele Rätsel zu entschlüsseln

Auch in Zukunft werden die Mitarbeiter im Muttermilch-Forschungszentrum alles daran setzen, das Geheimnis der Muttermilch weiter zu entschlüsseln. So ist bislang noch die Frage offen, wie das Ernährungsverhalten der Mutter sowie andere Lifestyle- und Umweltfaktoren die Nährstoffe und Zusammensetzung der Muttermilch beeinflussen. Es gibt also noch vieles zu entdecken und die Neugier der Milupa-Muttermilchforscher ist noch lange nicht gestillt.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Mehr zum Thema