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Welt-Asthma-Tag 2016: Yoga als Therapie

Yoga-Übungen halten Psyche sowie Körper in Schwung und sollen sogar gegen Asthma nützen. (gzorgz - Fotolia.com)

Am 3. Mai ist Welt-Asthma-Tag, 300 Millionen Menschen sind von der chronischen Atemwegserkrankung betroffen. Eine neue Studie schlägt Yoga als Therapieform vor.

Ein Beklemmungsgefühl in der Brust, pfeifender Atem, Husten und vor allem Atemnot, die häufig anfallsartig auftritt, sind die klassischen Symptome von Asthma. Unter Kindern ist es die häufigste chronische Erkrankung überhaupt, etwa jedes 10. ist davon betroffen. In der Therapie konzentriert man sich darauf, die Verengung der Atemwege wieder rückgängig zu machen. Klassisch wird dieses Ziel mit einer mehrstufigen Behandlung verfolgt, die auf entzündungshemmende Medikamente setzt.

Leichte Verbesserung

An einer chinesischen Universität wurde nun untersucht, inwiefern Yoga die Symptome verbessern kann. Dazu analysierten die Wissenschafter 15 vorhergehende Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Yoga und Atmung beschäftigten. Dem Ergebnis nach zu urteilen, kann Yoga zumindest zu einer leichten Milderung der Asthma-Symptome führen.

Viele Vorteile

Generell überrascht der positive Effekt wenig. Schon zuvor wurde mehrmals belegt, dass sich Yoga gut auf die psychische und physische Gesundheit auswirken kann. Mit bestimmten Übungen können zudem Atemwege entspannt werden. Ob der Vorteil für Asthma-Betroffene konstant ist und eventuell sogar eine Reduktion der Medikamente sinnvoll wäre, ist aber noch offen. Dafür bräuchte es nach Angaben der Studienautoren noch weitere Untersuchungen.

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