8 Anti-Kater Tipps

Wenn der Mund trocken wie eine Wüste ist und der Kopf wie ein Presslufthammer brummt, lässt der Kater grüßen. (liveostockimages - Fotolia.com)

Es scheint wie das Amen im Gebet. Auf eine ausgelassene Party folgt nicht selten ein fieser Kater. Wie können Sie dem „hangover“ vorbeugen?

Was im Volksmund als „Kater“ bezeichnet wird, ist aus medizinischer Sicht eine leichte Alkoholvergiftung. Diese kann sich bereits ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 bis 1,5 Promille auftreten. Die klassischen Symptome sind Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit. Die folgenden 8 Tipps beugen dem vor.

Überblick

Anti-Kater Tipp 1: Keine Fuselalkohole

Wer dem klassischen Brummschädel „tags darauf“ vorbeugen möchte, sollte darauf achten, dass in seinem alkoholischen Getränk nur Ethanol enthalten ist. Klingt komplizierter als es ist. „Katerfördernde“ Alkoholika sind Wein, Whiskey und Rum. Sie enthalten kleine Mengen an toxischen, sprich katerfördernden Substanzen wie Methanol oder Isobutanol. Besser ist etwa Wodka – er enthält keine dieser Begleitalkohole.

Anti-Kater Tipp 2: Nicht zu viel Zucker...

Zucker wirkt sich in zweifacher Hinsicht negativ aus: Zum einen verdeckt er den Eigengeschmack von Alkohol. Mit der unliebsamen Konsequenz, dass Sie gedankenverloren mehr davon zu sich nehmen. Zum anderen beschleunigt Süßes die Alkoholaufnahme im Blut. Sie fühlen sich schneller beschwipst.

Anti-Kater Tipp 3: ...und schon gar keine Zigaretten...

Nikotin senkt den Alkoholspiegel im Blut. Wer raucht, fühlt sich zwar weniger schnell betrunken. Klingt erst einmal gut. Der Haken daran: Sie sind verleitet, mehr zu trinken als Ihnen und Ihren Organen guttut. Und noch einen Nachteil gibt es: Rauchen führt zu einer Mangelversorgung mit Sauerstoff. Ein unterversorgter Körper rächt sich mit einem umso hartnäckigeren Kater.

Anti-Kater Tipp 4: ...dafür aber Wasser...

Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Problem 1: Wassermangel kann zu unangenehmen Symptomen wie Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen führen. Problem 2: Bei einer Dehydrierung sinkt der Gesamtwassergehalt des Körpers. Der wiederum hat jedoch einen Einfluss auf die Verträglichkeit. Heißt also: Je gefüllter ihre Wasserspeicher sind, desto besser kann Ihr Körper mit dem Alkohol umgehen.

Anti-Kater Tipp 5: ...und noch einmal Wasser

Wasser ist ohnehin der beste Verbündete an feuchtfröhlichen Abenden. Trinken Sie vor dem Schlafengehen nochmals mindestens einen halben Liter Mineralwasser. Ebenfalls hilfreich: Lösen Sie eine Magnesium- und Kalzium-Brausetablette in Wasser auf. Alkohol entzieht dem Körper Mineralstoffe, die auf diese Weise wieder ersetzt werden.

Anti-Kater Tipp 6: Salzig und fett darf es sein

Sie möchten Kalorien sparen und erscheinen mit knurrendem Magen auf dem Rauschefest? Keine gute Idee! Nüchtern gehen die promillehaltigen Drinks viel schneller ins Blut über. Sorgen Sie deshalb für eine gute kulinarische Grundlage. Fett- und eiweißreiche Lebensmittel verzögern die Aufnahme von Alkohol. Durch die längere Verweildauer im Magen kann ein Teil des „Katermachers“ bereits wieder abgebaut werden. Zwischendurch verspeiste, salzhaltige Snacks versorgen den Körper mit Elektrolyten, die den Mineralstoffhaushalt aufrecht halten.

Anti-Kater Tipp: 7: Präventions -„Betthupferl“

Prophylaktisch eingenommene Schmerztabletten mit den Wirkstoffen Paracetamol oder Aspirin können unter Umständen „Schlimmeres“ vermeiden. Achten Sie jedoch auf die Dosierung. In Kombination mit Alkohol können diese Schmerzmittel zu Magen- und Leberbeschwerden führen. Manche schwören auf Honig. Anders als herkömmlicher Zucker beschleunigt die in Honig enthaltene Fructose den Alkoholabbau. Übrigens: Den selben Effekt hat Tomatensaft. Auch in ihm ist reichlich Fruchtzucker enthalten.

Anti-Kater Tipp 8: Frische Luft

Bevor Sie sich in die Federn schmeißen, sollten Sie auf eine ausreichende Luftzufuhr achten. Am besten, Sie öffnen das Schlafzimmerfenster. Der Sauerstoff unterstützt den Körper in seiner Regenerationsarbeit.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Mehr zum Thema