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Aktivkohle in Kosmetika: Doch kein Wundermittel?

Aktivkohle in Kosmetika
In immer mehr Kosmetika-Produkten kommt Aktivkohle zum Einsatz. (PRUSSIA ART - Fotolia.com)

In Kosmetika kommt Aktivkohle immer häufiger zum Einsatz. Ein neuer Warentest weist aber auf krebserregende Inhaltsstoffe sowie fehlende Studien zum positiven Effekt hin.

Gängige Kosmetikprodukte geraten des Öfteren ins Kreuzfeuer der Kritik. So wurde letztes Jahr durch eine Studie bekannt, dass viele der im Handel angebotenen Waren potentiell krebserregende Stoffe beinhalten. Dabei macht sich die Industrie verschiedene Bezeichnungen für denselben Wirkstoff zunutze, um die Konsumenten auszutricksen. Bei einem neuen vermeintlichen Wundermittel der Kosmetika-Welt wurde nun ein ähnliches Problem festgestellt.

Krebserreger nachgewiesen

Aktivkohle wird gewonnen, indem Holz ohne Luftzufuhr erhitzt wird. Sie kann Stoffe gut an sich binden, weshalb sie in Gesichtsmasken und anderen Kosmetika immer öfter zur Entfernung von Schmutz und Talg eingesetzt wird. Genau diese Herangehensweise wird von Öko-Test nun aber streng kritisiert. Dort wird bemängelt, dass dieser positive Effekt mit keinen wissenschaftlichen Studien belegt werden könnte. Darüber hinaus konnten polyziklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) nachgewiesen worden sein. Unter diesen befinden sich auch welche, die in vorangegangenen Untersuchungen bereits als krebserregend bestätigt wurden.

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Quellen

  • Öko-Test 01/2016

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