8 Tipps für weniger Cellulite

8 Tipps für weniger Cellulite: Frau hält Orange neben ihren Oberschenkel
Fast jede Frau kennt sie: Orangenhaut an Oberschenkeln und Gesäß. (Valua Vitaly - Fotolia.com)
Um Orangenhaut kommt fast keine Frau herum. Unschöne Dellen auf Oberschenkeln und Gesäß sind vor allem ein ästhetisches Problem. 8 Tipps, wie Sie Cellulite reduzieren können.

Cellulite bezeichnet eine nicht-krankhafte Veränderung des Bindegewebes an Oberschenkeln und Gesäß. Hauptsächlich Frauen sind davon betroffen und schämen sich oft aufgrund der unebenen Haut. Orangenhaut hat nicht unbedingt mit Übergewicht zu tun, Umwelteinflüsse und erbliche Veranlagung tragen zur Entstehung von Cellulite bei. Verschiedene Behandlungen beim Experten, Ernährungsumstellung und Sport können helfen, das Gewebe zu straffen.

Tipp 1: Lymphdrainage und Bindegewebsmassage

Beim Physiotherapeuten oder auch in einigen Kosmetikstudios können Cellulite-Geplagte spezielle Massagen zur Minderung von Orangenhaut in Anspruch nehmen. Lymphdrainage ist eine sanfte Massagemethode, bei der mit verschiedenen Techniken im Gewebe angestaute Flüssigkeit "wegmassiert" wird. Das Lymphsystem wird angeregt diese abzubauen. Cellulite wird so verringert und die betroffenen Körperstellen gestrafft.

Tipp 2: Algen- und Salzbäder

Mit Salz bzw. Algen angereicherte Badezusätze können regelmäßig angewendet Orangenhaut verbessern. Salz hilft beim Abbau von Flüssigkeit im Gewebe, Algen wirken sich günstig auf den Fettstoffwechsel aus.

Tipp 3: Mit Ausdauer- und Kraftsport das Gewebe straffen

Eine Kombination von Ausdauertraining und Kraftsport kräftigt die Muskulatur, auch die Haut wird dadurch gestrafft. Zwar können auch schlanke Frauen von Cellulite betroffen sein, Übergewicht gilt aber auch als Verursacher von Orangenhaut. Das beste Ergebnis kann mithilfe regelmäßiger Bewegungsroutine und abwechslungsreicher, kohlendhydratarmer Ernährung erzielt werden.

Tipp 4: Wechselduschen

Abwechselnde Kalt- und Warmduschen regen die Durchblutung an, machen die Haut rosig und fester. Das Wechselbrausen stärkt auch die Abwehrkräfte für die ungemütliche Jahreszeit und beugt Erkältungen vor.

Tipp 5: Crash-Diäten vermeiden

Zu rasche Gewichtsabnahme begünstigt schlaffe, herabhängende Haut und Cellulite. Deshalb gilt: je langsamer der Gewichtsverlust voranschreitet, desto besser "kommt die Haut mit".  

Tipp 6: Alkohol und Zigaretten fördern Orangenhaut

Alkohol und Zigaretten schädigen nicht nur Leber und Lunge, sondern führen auch zu erschlaffter, fahler und faltiger Haut. Rauchen verengt die Gefäße, die Haut wird schlechter durchblutet, Cellulite wird sichtbarer. Der blaue Dunst kann auch zur Entstehung von Akne beitragen.

Tipp 7: Süßes und Weißmehl reduzieren

Gesättigte Fette (z.B. in Fleisch), Produkte aus Weißmehl und Zucker können die Symptome von Cellulite verschlimmern. Ballaststoffreiche Ernährung mit wenigen, aber hochwertigen Kohlenhydraten (z.B. Vollkornbrot, Dinkelreis etc.) eignet sich hervorragend, um Orangenhaut vorzubeugen und das Erscheinungsbild von schon vorhandener Gewebeschwäche zu verbessern.

Tipp 8: Beim Frauenarzt nachfragen

Östrogen, in vielen Antibabypillen enthalten, kann auch das Gewebe an Oberschenkeln und Po in Mitleidenschaft ziehen. Minipillen enthalten kein Östrogen sondern nur Gestagen, letzteres wirkt sich nicht auf die Entstehung von Cellulite aus. Besprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt andere Verhütungsoptionen, falls Sie mit einer östrogenhaltigen Pille verhüten und erst seit der Einnahme verstärkt mit Orangenhaut zu kämpfen haben.

Quellen

  • Aktiv gegen Cellulite, R. Weyergans, 5. Auflage, Verlagsgruppe Koch/GmbH Humboldt, Höfen, 2002

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