Ungesunde Dinge: 7 No-Goes für jeden Tag

Ungesunde Dinge: 7 No-Goes für jeden Tag: Frau föhnt sich
Manche Dinge sind nichts für jeden Tag, z.B. heißes Haareföhnen. (Knut Wiarda - Fotolia.com)
Im stressigen Alltag fällt es oft schwer gesund und ausgewogen zu leben. Folgende kleine, aber auf Dauer schädliche 7 Dinge sollten Sie besser nicht täglich tun, um Unwohlsein und Krankheiten vorzubeugen.

"Oje, zu spät aufgestanden, das Frühstück lediglich Kaffee, schnell unter die Dusche, die Haare in Turbo-Modus geföhnt. Dann schnell in die High-Heels und die enge Jeans gehüpft und ins Büro gehetzt. Zu Mittag eine Schnitzelsemmel, es muss schließlich rasch gehen - danach: Mittagstief, Kopfschmerzen - eine Schmerztablette wird’s schon richten. Abends kommt das schlechte Gewissen: ab auf das Laufband, am besten gleich 2 Stunden." Stopp! Auf Dauer tun Sie Körper und Psyche mit solchen Angewohnheiten nichts Gutes. Erkennen Sie 7 kleine alltägliche No-Goes und umgehen Sie diese gezielt.

No-Go Nr. 1: Frühstück ausfallen lassen

Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig für einen ausgeglichenen Energiehaushalt und Blutzuckerspiegel. Wer das Frühstück häufig auslässt, riskiert Heißhungerattacken und Stimmungsschwankungen. Das kann auf Dauer auch zu Übergewicht führen. Wenn es morgens schnell gehen muss, mixen Sie sich einen Smoothie aus Obst, Gemüse, Joghurt und einer Handvoll Haferflocken.

No-Go Nr. 2: Jeden Tag intensiver Sport

Vor allem als Sportanfänger sind unregelmäßige, exzessive Trainings eher gesundheitsschädlich als -förderlich. Starten Sie lieber mit 30-minütigen, moderaten Sessions jeden 2. Tag, um den Körper langsam an den Sport zu gewöhnen. Untrainierte können sich sonst leicht verletzen, z.B. beim Laufen an den Knien. Besonders wichtig: Kein Sport bei Erkältungen!  und danach ein paar Tage bis zum nächsten Sport vergehen lassen.

No-Go Nr. 3: Täglich Fleisch essen

Zu viel Fleisch ist ungesund, vor allem rotes, wie von Kuh oder Schwein wirkt sich täglich verzehrt negativ auf den Cholesterinspiegel aus. Sie müssen nicht gleich Vegetarier oder Veganer werden, ein fleischfreier Tag pro Woche ist schon ein guter Anfang für eine gesündere Ernährungsweise.

No-Go Nr. 4: Schmerzmittel einnehmen

Leichtfertige Einnahme von Schmerzmitteln ist nicht empfehlenswert. Manche Tabletten machen abhängig, schaden dem Magen und dem Herz-Kreislaufsystem. Versuchen Sie z.B. bei Kopfschmerzen zuerst andere Methoden, bevor Sie zum Medikament greifen. Dunkeln Sie den Raum ab, massieren Sie Ihre Schläfen mit etwas Lavendelöl (100% rein ätherisches) oder legen Sie sich ein kühles Tuch auf die Stirn.

No-Go Nr. 5: Hohe Schuhe tragen

Hohes Schuhwerk ist zwar schick, schadet aber Tag für Tag getragen der Fußgesundheit. Vor allem Mittelfußknochen und Ballen werden belastet, es kann zu Schwielen, schmerzhaften Druckstellen oder sogar zu Nervenreizungen kommen. Bevorzugen Sie im Alltag flache Schuhe und holen Sie die Stilettos nur zu besonderen Anlässen heraus.

No-Go Nr. 6: Haare heiß föhnen

Wenn Sie den Föhn immer auf die heißeste Stufe drehen, wird die Haarstruktur auf Dauer stumpf und matt. Die Haare brechen eher ab, werden dünner und sehen ungesund aus. Glätteisen und Lockenstäbe verstärken diesen Effekt. Benutzen Sie vor dem Styling am besten einen Hitzeschutz zum Aufsprühen und föhnen Sie weniger heiß.

No-Go Nr. 7: Sich in enge Kleidung "quetschen"

Liegen Hosen sehr eng am Körper an und müssen Sie sich täglich regelrecht "hineinpressen", beeinträchtigt das den venösen Blutstrom des Körpers. Es kann zu sogenannten Ödemen kommen, schmerzhafte Wasseransammlungen im Gewebe, die u.a. zu dicken, geschwollenen Beinen führen. Sie können natürlich enge Kleidung tragen, achten Sie aber auf Abwechslung und bevorzugen Sie lockeres und hautfreundliches Material, wie z.B. reine Baumwolle. Zu enge Unterwäsche aus künstlichem Material kann außerdem die Entwicklung von Scheidenpilz begünstigen.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Elisabeth Mondl
  • Erstellungsdatum

Quellen

  • Gesund leben - eigentlich einfach, H.D. Schmidt, Verlag C.H. Beck oHG, München, 2007

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