7 gesunde Fakten zur Zwetschke

Idealer Herbst-Snack: Zwetschken punkten mit gesunden Inhaltsstoffen. (Jenny Sturm - Fotolia.com)

Zwetschken sind prall mit gesunden Inhaltsstoffen vollgepackt. Erfahren Sie in 7 Fakten, warum die heimische Steinfrucht in Ihrem Obstkörbchen nicht fehlen darf.

Im Spätsommer ist Zwetschkenzeit! Viele können es kaum erwarten, die violette Frucht in verschiedenen Variationen zu genießen. Wussten Sie, dass es über 2.000 unterschiedliche Zwetschken- und Pflaumensorten gibt? Die Zwetschke bereichert nicht nur die Geschmacksknospen, sondern sorgt aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften auch für einen gesunden Start in die Herbstsaison.  

Überblick

Fakt 1: Die Zwetschke – ein violettes Kraftpaket

Wie die meisten Früchte bestehen auch Zwetschken zu einem hohen Prozentanteil aus Wasser. Die süßen Herbstboten sind außerdem reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink. In Punkto Vitamingehalt spielen Zwetschken zwar nicht in der Topliga, dennoch gehören sie zum guten Mittelfeld unter den Obstsorten. Sie enthalten unter anderem Haut schützendes Provitamin A, Immunsystem stärkendes Vitamin C sowie B-Vitamine.

Fakt 2: Die Zwetschke – Balsam für die Nerven

Apropos B-Vitamine: Diese Mikronährstoffe sind es auch, welche die Zwetschke zum idealen Soul-Food machen. B-Vitamine wirken sich positiv auf unser Nervenkostüm aus und fördern die Stressresistenz. Bei nervöser Unruhe und Konzentrationsproblemen empfiehlt es sich, hin und wieder ein paar Zwetschken zu naschen.  

Fakt 3: Die Zwetschke -  ein guter Energiespender

Zwetschken sind mit knapp 50 Kalorien pro 100 Gramm gesunde Energiespender. Die in den Früchten enthaltene Fructose macht das Herbstobst damit zum idealen Snack für Sportskanonen. Auch figurbewusste Menschen dürfen sich freuen:  Zwetschken halten den Kohlenhydratstoffwechsel auf Trab und unterbinden die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fettmoleküle.

Eine kleine Einschränkung gibt es lediglich für Diabetiker und Menschen mit Fructoseintoleranz: Aufgrund des hohen Fruchtzuckeranteils sollten Sie die Herbstfrucht mit Bedacht genießen. 

Fakt 4: Die Zwetschke – Schutz für die Zellen

Die zu den Polyphenolen zählenden Anthocyane verleihen den Zwetschken ihre bläulich-violette Färbung. Neben ihrem Job als „Farbkünstler“ erfüllen diese sekundären Pflanzenstoffe noch eine weitere Aufgabe: Sie sind antioxidativ. Das bedeutet: Sie schützen den Körper vor freien Radikalen und erfreuen auf diese Weise unsere Zellen. Die vorwiegend in der Schale vorkommenden Planzeninhaltsstoffe halten das Herz-Kreislaufsystem in Schwung und wirken präventiv gegen Krebserkrankungen.

Fakt 5: Die Zwetschke – Turbofutter für die Verdauung  

"Nimm Pflaumen für des Alters morsche Last, denn sie pflegen zu lösen den hartgespannten Bauch" pflegte bereits der römische Dichter Marcus Valerius Martial zu sagen. Ihre verdauungsfördernden Eigenschaften verdanken die Zwetschken unverdaulichen Pflanzenfasern wie Zellulose und Pektin. Diese Nahrungsfasern quellen im Darm auf und erhöhen so das Stuhlvolumen.

Tipp: Über Nacht in Wasser eingeweichte Trockenpflaumen bewähren sich als gut wirksames Hausmittel gegen Verstopfung.

Fakt 6: Die Zwetschke – die ideale Portion

Im Sinne einer ausgewogenen, gesunden Ernährung sollten täglich 5 Portionen Obst und Gemüse verzehrt werden. Bei kleinen Früchten stellt sich schon einmal die Frage: Wie viele Zwetschen entspricht eigentlich einer Portion? Die Antwort: 5 – 7 Stück dürfen Sie als eine Portion verbuchen. 

Fakt 7: Die Zwetschke – Tipp für die Lagerung         

Während des Wachstums bilden die süßen Früchte eine weißlich schimmernde Wachsschicht. Sie dient den Zwetschken als Barriere für schädliche Mikroorganismen und schützt sie gleichzeitig vor dem Austrocknen. Gut zu wissen: Geerntete Zwetschken sind länger haltbar, wenn diese Schutzschicht erst kurz vor dem Verzehr abgewaschen wird.  

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Quellen

  • Die 100 besten Krebskiller - was uns gegen Krebs schützt, S. Müller, Kneipp Verlag, 1. Auflage, Wien 2011
  • Das große Buch der gesunden Ernährung, H. Bankhofer, Kneipp-Verlag, Wien, 2010

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