6 erogene Zonen beim Mann

6 erogene Zonen beim Mann: Haaransatz und Kopfhaut

Unsere Kopfhaut versorgt durch gute Durchblutung die Haare mit Nährstoffen. Sie reagiert auf Berührungen feinfühlig. Eine gemeinsame Haarwäsche kann ein sehr sinnliches Erlebnis sein. (Boggy - Fotolia.com)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Sexualität

Erogene Zonen sind Körperbereiche, die bei Reizung sexuelle Empfindungen auslösen können. Sie finden sich verteilt über den gesamten Körper. Ein Überblick über die erogenen Zonen des Mannes.

Unsere Sinne sind eng an Lust gekoppelt. So lösen nicht nur Berührungen, sondern auch die Stimme und optische Reize des Sexualpartners Lust aus. In den "nicht spezifischen Zonen" ist die Haut regulär behaart und weist eine hohe Dichte an Nerven auf, wie etwa an Hals, Fußsohlen oder Rücken. In "spezifischen Zonen" sind die Nervenenden nahe der Hautoberfläche, wodurch sie besonders empfindlich gegenüber Reizungen werden, wie Ohr, Brustwarzen, Nase, Penis. Hier informieren wir Sie über 6 erogene Zonen des Mannes.

Erogene Zone 1: Haaransatz und Kopfhaut

Täglich verliert und bildet unsere Kopfhaut hunderte neue Haare, die sie durch gute Durchblutung mit Nährstoffen und natürlichen Ölen versorgt. Die Kopfhaut ist etwas sensibler als die Körperhaut. Kein Wunder also, dass sie auch sexuell empfindsam ist. Ein gegenseitiges, ausgedehntes Haarewaschen mit Kopfhautmassage kann sehr stimulierend wirken.

Erogene Zone 2: Hände und Füße

Mit Händen tasten und greifen wir Gegenstände und messen die Temperatur unserer Umgebung und von Flüssigkeiten. Unsere Füße erspüren gekonnt den Untergrund, auf dem wir uns bewegen. Um diese wundersamen Funktionen zu erfüllen, bedarf es einer hohen Sensibilität. Eine Hand- oder Fußreflexzonenmassage wirkt daher gesundheitsförderlich und erogen.

Erogene Zone 3: Brustwarzen

Brustwarzen sind nicht nur bei Frauen sexuell erregbar - auch viele Männer sind hier besonders sensibel. An dieser Stelle kommen besonders viele Nervenenden zusammen, die bei Frauen mit dem Stillen eines Babys zu tun haben. In der Schwangerschaft werden dieselben Nervenenden aber auch bei Männern in den Brustwarzen angelegt, auch wenn sie nicht zum Stillen benötigt werden. In der Sexualität spielen sie dennoch eine wichtige Rolle.

Erogene Zone 4: Hals und Nacken

Ähnlich der Gesichtshaut ist auch die Haut an Hals und Nacken etwas dünner als am restlichen Körper. Durch sanfte Berührungen und Küsse im Halsbereich kann es zu einer sexuellen Stimulierung kommen.

Erogene Zone 5: Nase

Das Geruchsempfinden trägt wesentlich dazu bei, wie attraktiv wir Geschlechtspartner einschätzen. Denn Duftnoten verraten unbewusst viel über die genetische Beschaffenheit des anderen und darüber, wie diese mit unserer eigenen vereinbar ist. Die Nase selbst hat viele Nervenenden, die wir oft automatisch beim Küssen mitstimulieren.

Erogene Zone 6: Bauch und Rücken

Die gesamte Körperoberfläche des Mannes ist eine erogene Zone und kann durch Streicheln, Berührungen und Kratzen angeregt werden. Der Bauch und Rücken sind aber besonders sensibel, speziell in der Nähe der primären Geschlechtsmerkmale.

Quellen

  • Human Sexuality. From Cells to Society, M. Rosenthal:, Cengage Learning, Boston, 2012

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