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3D-Filme sind gut fürs Gehirn

3D-Filme sind gut fürs Gehirn: Ein Mann und eine Frau sitzen in einem Kino und tragen dabei 3D-Brillen.
Filme in 3D werden oft als aufregend empfunden und sind genau deswegen gesund fürs Gehirn. (Syda Productions - Fotolia.com)

Wollen Sie etwas Gutes für sich tun? Dann gehen Sie ins Kino, denn Wissenschafter haben herausgefunden, dass 3D-Filme die Gesundheit unseres Gehirns fördern.

Action-Filme werden oft für ihre Brutalität und vermeintliche Kopflosigkeit verurteilt. Dass das nicht fair ist, wissen Fans des Genres schon lange, nun bekommen sie eine unerwartete Bestätigung. Ab sofort kann man den Gang ins Kino nämlich damit rechtfertigen, dass man etwas für seine Gesundheit tut. Forscher haben erfahren, dass 3D-Filme unsere Gehirntätigkeit fördern.

Kognitive Gerhirnabläufe verbessern

In den U.S.A. haben Wissenschafter untersucht, was 3D-Filme in unserem Gehirn auslösen. Dabei wurde Studienteilnehmern die Action-Sequenz eines aktuellen Kinofilmes in 3D gezeigt, davor und danach wurden kleinere Tests durchgeführt. Das Ergebnis: Die Probanden schnitten nach dem kurzen Filmerlebnis im Schnitt in sämtlichen Kategorien besser ab. Demnach verbesserten sich die kognitiven Prozesse im Gehirn ebenso wie die Reaktionszeit der Teilnehmer.

Verbesserungen waren nur kurzfristig

Diese Verbesserungen hielten durchschnittlich nur 20 Minuten an, dennoch könnte man die Gesundheit des Gehirns mit dieser kurzen Leistungssteigerung fördern. Zurückzuführen ist das Phänomen nach Angaben der Forscher darauf, dass 3D-Filme als aufregend und positiv empfunden werden. Diese Eindrücke geben dem Gehirn einen kleinen Aufschwung.

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Silvia Feffer-Holik
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Quellen

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