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Kommen bald Organe aus dem 3D-Drucker?

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Organe aus dem 3D-Drucker könnten irgendwann Realität werden. (College of Engineering, Carnegie Mellon University)

3D-Drucker kommen in der Medizin immer öfter zur Anwendung, wie etwa zuletzt bei der Produktion eines künstlichen Brustkorbs. Eine neue Studie legt nun nahe, dass in Zukunft sogar Organe zur Transplantation gedruckt werden könnten.

In den letzten Monaten waren 3D-Drucker verlässliche Lieferanten verblüffender Schlagzeilen. Von einer Luftröhre bis hin zum unlängst angefertigten Titanium-Brustkorb wurde fast alles gedruckt, was medizinischen Nutzen hat. Dennoch konnte bislang noch nicht an den Druck von Organen gedacht werden, eine neu entwickelte Methode macht den Weg dafür nun frei.

Spezielles Gel

Wissenschafter einer US-amerikanischen Universität haben eine Studie veröffentlicht, in der sie eine neue Art des 3D-Drucks vorstellen. Hinter dem Namen FRESH verbirgt sich eine Technik, bei der die Objekte in eine spezielle Art von Gel gedruckt werden. Bisweilen konnten 3D-Drucker mit sehr weichem Material wenig anfangen, da die Gegenstände meistens bereits beim Druckvorgang ineinander zusammenfielen. Laut den Autoren der Studie ist die neue Gel-Methode für genau diese Fälle geeignet.

Organ-Druck könnte möglich werden

Experten glauben, dass damit sogar der Weg für den zukünftigen Druck von Organen geebnet sein könnte. Bis es so weit ist, bedarf es aber noch einigen weiterführenden Forschungen. Generell wird es voraussichtlich noch einige Zeit dauern bis 3D-Drucker zum medizinischen Alltag gehören. Die wesentlichsten Hürden sind die hohen Kosten des Prozesses sowie der Mangel an Technikern, welche die komplizierten Geräte überhaupt bedienen können. 

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